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Dirk Janssen

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Im Folgenden werden die einzelnen Fachbegriffe erläutert:

Wärmeleitfähigkeit: Die Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) gibt an, welche Wärmemenge in einer
Stunde durch einen Quadratmeter einer 1 m dicken Baustoffschicht hindurchgeht, wenn der
Temperaturunterschied zwischen den beiden Oberflächen 1 Kelvin beträgt. Sie ist ein wichtiges
Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit, desto besser ist die
Wärmedämmeigenschaften des Baustoffs. Die Wärmeleitfähigkeit wird von der Dichte des
Baustoffes und der Feuchtigkeit beeinflusst. Je mehr Poren ein Baustoff hat, desto geringer ist die
Wärmeleitfähigkeit, da Luft gut dämmt. Je mehr Feuchtigkeit ein Baustoff hat, desto höher ist die
Wärmeleitfähigkeit. Ein Baustoff mit einer geringen Dichte und einer geringen Feuchtigkeit hat also
gute Dämmeigenschaften.

U-Wert: Wichtige Energiespargröße. Der U-Wert, der s. g. Wärmedurchgangskoeffizient, ist eine
bauphysikalische Größe, die angibt, wie viel Energie (Watt) pro Bauteilfläche (m²) bei einem Grad
Temperaturdifferenz (K = Grad Kelvin) durch das Bauteil transmittiert (Einheit: W/m²K). Je kleiner
der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils und umso geringer der
Wärmeverlust.

Temperatur-Korrekturfaktor: Dimensionsloser Faktor zur Berechnung des Heizwärmebedarfs.

Transmissionswärmeverlust: Er entsteht infolge der Wärmeableitung über die
Umschließungsflächen beheizter Räume, wie Wände, Fußböden, Decken oder Fenster. Nach der
EnEV stellt der Transmissionswärmeverlust den Wärmestrom durch die Außenbauteile je
Grad Kelvin Temperaturdifferenz dar (W/K). Es gilt: Je kleiner der Wert, umso besser ist die
Dämmwirkung der Gebäudehülle. Durch zusätzlichen Bezug auf die wärme übertragende
Umfassungsfläche liefert der Wert (HT’ / W/m²K) einen wichtigen Hinweis auf die Qualität des
Wärmeschutzes.

Endenergiebedarf: Der Endenergiebedarf ist die berechnete Energiemenge, die zur Deckung des
Heizwärmebedarfs und des Trinkwasserwärmebedarfs einschließlich der Verluste der
Anlagentechnik benötigt wird. Die Endenergie sollte dabei im Allgemeinen der vom
Energieerzeuger berechneten Menge Heizöl (Liter), Erdgas (m³ oder kWh) oder Strom (kWh)
entsprechen. Für den Verbrauch bedeutet dies im Normalfall bei Wohngebäuden den Heiz- oder
Warmwasserenergieverbrauch, wie er auf den Verbrauchsabrechnungen zu finden ist Wie groß
diese Energiemenge tatsächlich ist, hängt von den Lebensgewohnheiten der Gebäudebenutzer und
den jeweiligen örtlichen Klimaverhältnissen ab.

Endenergieverbrauch: Auch wenn es im physikalischen Sinne keinen Verbrauch gibt, da es sich
immer nur um Energieumwandlungen handelt, wird dieser Begriff dennoch verwendet, um die
tatsächlich in Anspruch genommene bzw. umgesetzte Energie zu beschreiben.

Primärenergiebedarf: Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Endenergiebedarf für
Heizung und Warmwasser auch die Verluste, die von der Gewinnung des Energie-trägers an seiner
Quelle über Aufbereitung und Transport bis zum Gebäude und der Verteilung, Speicherung im
Gebäude anfallen.

Luftwechselrate: Die Luftwechselrate n in der Einheit [1/h] ist eine Zahl welche angibt, wie
oft das Raumvolumen/Gebäudevolumen in einer Stunde ausgetauscht wird. Sie spielt in der
Lüftung von Gebäuden eine Rolle. Bei einem Luftwechsel von 0,7 /h wird in einer Stunde das
0,7-fache (= 70 %) des Raum-/Gebäudevolumens mit Außenluft ausgetauscht.

EnEV (Energieeinsparverordnung): Seit dem 01.02.2002 gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV)
und löst damit die Wärmeschutzverordnung 1995 ab. Eine Verschärfung der Anforderungen
ist durch die EnEV2009 zum 01.10.2009 eingetreten. Diese begrenzt den Primärenergiebedarf
und zusätzlich Transmissionswärmebedarf. Damit wird zusätzlich die Qualität der gesamten
Heizungsanlage, der Warmwasserbereitung sowie die Effizienz der Bereitstellung des
verwendeten Energieträgers berücksichtigt. Es wird also die gesamte Prozesskette
von der Primärenergiegewinnung bis zur Wärmeübergabe im Raum betrachtet.

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